Verrückt – diese Bundesliga
nais November 21st, 2007
In den letzten Tagen geht ja schon wieder einiges ab. „Stokel“ Bierhoff und „Vulkahn“ Rudi liegen sich in den Haaren. Und gerade diese Kennzeichnen die Unterschiede und die Gemeinsamketien der Beiden. Rudis „Old Skool“ Matte ist kult. Sie steht für Tradition, Beständigkeit und eine gehörige Portion Mut. Bierhoffs Frisur setz auf Pflege, Eitelkeit und auch auf Beständigkeit.
Dieses Denken setzt sich auch im Fußball fort. Und sobald der Eine das Territorium des Anderen betritt gibt es Ärger. So streitet man sich nicht nur um die Zusammenarbeit zwischen Liga und DFB – was ja noch zu verstehen wäre -, sondern auch um die fußballerische Klasse der Beiden. Ein Vergleich der nur schwer zu ziehen ist, zumal Oliver Bierhoff eigentlich gar kein Fußball spielen kann, aber trotzdem zu einem der erfolgreichsten deutschen Stürmer mutierte. Jedoch würden sich die Scheitel ganz klar für „Tante Käthe“ im Sturm entscheiden. Denn lieber ne kolerische Kampfsau als ein schmieriger Diplomat.
Einem dem dieser Streit wahrscheinlich so was von am Arsch vorbei geht und der das fußballerische Kontrastprogramm zu Jogi Löw bietet, verlässt im Sommer die Bundesliga. Das charmante Raubein Huub Stevens geht zurück nach Holland. Auch wenn die Gründe absolut nachzuvollziehen sind, ist es doch sehr zu bedauern. Gerüchten zufolge ist PSV Eindhoven schon dabei fähige Abwehrspieler auf dem Markt zu sichten.
Ärgerlich nur, dass damit die ohnehin geringe Chance auf einen Verbleib von Rafael Van der Vaart wohl noch weiter sinkt. Aber das ist bestimmt genauso spekulativ wie all die anderen Meldungen. Ob Adriano zu Bremen, Diego zu Inter, Lahm nach Barcelona oder Mertesacker zu den Bayern. Gut Letzteres hab ich mir gerade ausgedacht, aber es ist nun einmal wichtig, dass es in der zweiwöchigen Ligapause etwas zu diskutieren gibt.


